Broker-Vergleich Schweiz: Aktien, Dividenden und ETFs
Der beste Broker hängt davon ab, wie du anlegst. Hier siehst du, worauf es bei Aktien, Dividenden und ETFs ankommt, und was der Broker für deine Steuererklärung bedeutet.
Die Anbieter im Überblick
Alphabetisch sortiert, die Reihenfolge ist keine Wertung. Angaben nach Anbieterseiten und öffentlich zugänglichen Vergleichen, Stand September 2026, ohne Gewähr. Vor der Veröffentlichung jede Zahl nochmals beim Anbieter prüfen.
| Anbieter | Depotgebühr | Stempelsteuer | Steuerauszug | ETF-Sparplan |
|---|---|---|---|---|
| DEGIRO | keine | keine | kein Schweizer Steuerauszug, Zahlen manuell zusammenstellen | nein |
| Interactive Brokers | keine | keine | über Drittanbieter, ca. CHF 50 | beim Anbieter prüfen |
| Saxo Bank (Schweiz) | keine | ja | gratis | ja (AutoInvest), keine Kaufgebühr |
| Swissquote | gestaffelt, ca. CHF 80 bis 200 pro Jahr | ja | kostenpflichtig, ca. CHF 85 | ja, ab CHF 3 pro Ausführung |
Die Depotgebühr ist bei kleinen Depots oft wichtiger als die Gebühr pro Kauf. Rechne für deinen Fall: Depotgebühr, Courtage, Stempelsteuer und Währungsumrechnung zusammen. Zur Stempelsteuer: Schweizer Broker erheben sie in der Regel mit 0,075 Prozent auf Schweizer und 0,15 Prozent auf ausländische Wertpapiere pro Geschäft, bei ausländischen Brokern entfällt sie.
Kurzprofile
Die Einschätzungen stammen aus öffentlichen Vergleichen und beschreiben, für wen ein Anbieter häufig genannt wird. Sie sind keine Empfehlung.
DEGIRO
Wird oft für tiefe Ordergebühren und ohne Stempelsteuer genannt. Es gibt dort keine US-ETFs, dafür europäische Fonds. Dafür fehlen ein Sparplan und ein Schweizer Steuerauszug, du stellst die Zahlen für die Steuererklärung selbst zusammen.
Zum Anbieter Affiliate-Link einsetzenInteractive Brokers
Bietet Zugang zu vielen Märkten und wird oft für tiefe Gebühren an US-Börsen genannt. Für die Steuererklärung brauchst du einen externen Anbieter für den Steuerauszug, das kostet extra.
Zum Anbieter Affiliate-Link einsetzenWelcher Anlegertyp bist du?
Du kaufst einzelne Aktien
Wichtig sind die Gebühr pro Kauf, die Auswahl an Börsen und die Kosten für die Währungsumrechnung. Kaufst du selten und grosse Beträge, zählen die prozentualen Kosten. Bei kleinen Beträgen fallen Mindestgebühren ins Gewicht.
Oft genannt werden Interactive Brokers für den Zugang zu vielen Märkten, Swissquote für ein breites Angebot inklusive Schweizer Titel und DEGIRO für tiefe Ordergebühren. Steuerlich siehst du dir Aktien und Steuern an.
Du setzt auf Dividenden
Entscheidend ist der Steuerauszug: Er sollte die Dividende brutto und die abgezogene Verrechnungssteuer oder Quellensteuer getrennt ausweisen. Sonst sammelst du die Zahlen für die Rückforderung selbst zusammen.
Bei US-Aktien, die bei einer Schweizer Bank liegen, fällt ausserdem der zusätzliche Steuerrückbehalt USA an, den du über das DA-1 zurückholst. Prüf, ob dein Broker die nötigen Unterlagen liefert.
Du sparst regelmässig in ETFs
Wichtig sind ein Sparplan, tiefe Kosten bei kleinen Beträgen und eine gute ETF-Auswahl. Achte auch darauf, ob der ETF ein Steuerreporting für die Schweiz hat, siehe ETFs und Steuern.
Für kleine Beträge werden oft Einsteiger-Apps wie Yuh oder neon genannt, für ETF-Sparpläne Saxo Bank mit AutoInvest. Ab grösseren Beträgen lohnt sich der Vergleich mit einem klassischen Broker.
So wählst du
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Anlegertyp und Betrag klären
Wer monatlich einen kleinen Betrag anlegt, spürt Depotgebühr und Mindestgebühr stark. Wer selten und viel kauft, achtet mehr auf die prozentualen Kosten.
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Gesamtkosten rechnen
Addiere Depotgebühr, Courtage, Stempelsteuer und Währungsumrechnung für ein typisches Jahr. Ein Anbieter mit tiefer Courtage kann bei Fremdwährungen teurer werden.
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Steuerauszug prüfen
Frag, ob es ihn elektronisch gibt, was er kostet und wie Erträge und Steuern ausgewiesen werden.
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Sicherheit ansehen
Prüfe, ob der Anbieter in der Schweiz reguliert ist und wie deine Einlagen und Wertschriften gesichert sind. Schweizer Banken sind meist der Einlagensicherung angeschlossen, bei ausländischen Brokern gelten andere Regeln.
Häufige Fragen
Kann ich als Anfänger mit einem ausländischen Broker starten?
Möglich ist es, aber die Steuererklärung wird oft aufwendiger, weil der Steuerauszug fehlt oder extern gekauft werden muss. Rechne diesen Aufwand mit ein.
Muss ich bei einem ausländischen Broker etwas anderes deklarieren?
Nein, die Regeln für Bestand und Erträge sind dieselben. Du brauchst nur die Zahlen, und die bekommst du bei ausländischen Brokern nicht immer als fertigen Steuerauszug.
Wie oft ändern sich die Gebühren?
Regelmässig. Die letzten Jahre brachten mehrere Preissenkungen und neue Modelle. Prüfe deshalb immer die aktuelle Preisliste beim Anbieter, bevor du ein Konto eröffnest.
Wo vergleiche ich Anbieter für Krypto?
Auf der separaten Seite Krypto-Plattformen im Vergleich, weil dort andere Kriterien zählen.
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